Spanische Ostern

Tuesday, April 10. 2007

Karsamstagsprozession

Am Karsamstag kam ich dann doch noch in den Genuss einer der verschiedenen Prozessionen, wie sie in Spanien offenbar üblich sind.

[Fotos zu Prozession und zum Ostersonntag in der Kathedrale gibt es hier]


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Karfreitag in Madrid

Friday, April 6. 2007

Am gestrigen Gründonnerstag war Madrid bereits mitten in den Osterfeierlichkeiten der "semana santa" - der heiligen Woche - erstorben, wegen des Feiertages war auch im Museum nicht viel los. Den heutigen Karfreitag nahm ich mir nun aber frei und nahm an der Karfreitagsliturgie in der Kathedrale teil, die vom Kardinal Erzbischof persönlich zelebriert wurde. Die Kirche war voll, von der Predigt habe ich kein Wort verstanden, doch da man ja den Inhalt der karfreitäglichen Evangeliums, sprich die Johannes-Passion, einigermaßen kennt, konnte ich diesem Teil des Gottesdienstes ganz gut folgen.


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Erste Eindrücke aus Spanien

Tuesday, April 3. 2007

Königspalast
Madrid ist dann doch nochmal eine andere Kategorie. Vergleicht man die spanische Hauptstadt mit der Nordmetropole Kopenhagen, so ist letztere eine ruhig-ausgeglichene Perle, während erstere eine energiereich-pulsierende Weltstadt darstellt. Mit ca. 3 Mio. Einwohnern ist Madrid aber auch ca. sechs Mal so groß wie Kopenhagen (jeweils das Kernstadtgebiet genommen), und wenn man dann das durchaus verschiedene Temperament von Dänen und Spaniern berücksichtigt, hat man schon die eine oder andere Eklärung für gewisse Unterschiede zwischen den Städten gefunden. Im Folgenden werde ich mich ein wenig mit meiner neuen Wohnung, mit leicht bekloppten Museumsdirektoren und mit vergleichenden Studien zwischen spanischen und dänischen Supermärkten (Stichwort: Milchprodukte) beschäftigen.
Plaza Mayor


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Madrid - kühl und heiß

Monday, March 26. 2007

Ich bin in Madrid. Mit einigen Kopenhagener KollegInnen sowie unserem Chef haben wir uns heute auf den Weg in die spanische Hauptstadt gemacht, um morgen weiter in Richtung Protugal zu fahren, wo uns ein dreitägiger Workshop zum Thema "Geschichte und Zukunft" - in makroökologischer Hinsicht, versteht sich - erwartet.

Und wider Erwarten habe ich hier im Gästehaus des National Research Council Internet-Zugang, so dass ich ganz fix einen kleinen Blogeintrag zimmern kann.

Madrid ist eine andere Dimension als Kopenhagen, das merkt man gleich. Straßen riesigen Ausmaßes, gewaltige Hotelkomplexe, verschlungene U-Bahn-Schächte und dergleichen mehr zeigen, dass das hier eine der großen Metropolen Südeuropas ist. Das Wetter ist indessen kühl - sommerliche Frühlingsstimmung mag da, zumindest für die paar Stunden, die ich bisher hier bin, nicht so recht aufkommen. Doch dass die Nächte hier trotz der Kühle der Märznacht heiß sind, zeigt sich an den überschäumenden Tabernas und Bars, die wir im Zentrum passierten, auf dem Weg zu und zurückkehrend von der Tapas-Bar, wo wir, zusammen mit meinem Madrider Chef und zwei Kollegen aus Mexico, ein sehr nettes Abendessen einnehmen konnten. Soviel zu meinen ersten madrilenischen Eindrücken.

Wenn wir am kommenden Freitag aus Portugal zurückkommen, werde ich übrigens bis Anfang Juni zunächst hier meine Zelte aufschlagen. Zimmer habe ich zwar noch keines, aber im Sinne der hier an den Tag zu legenden mediterranen Gelassenheit wird sich das schon irgendwie ergeben. Zumal ich dank cusanischer Unterstützung die begründete Hoffnung habe, anzunehmen, dass sich bis zum nächsten Wochenende diesbezüglich was getan hat. Und die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt...