{"id":63,"date":"2007-06-21T16:04:00","date_gmt":"2007-06-21T16:04:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vogelwart.de\/?p=63"},"modified":"2021-08-06T21:44:18","modified_gmt":"2021-08-06T19:44:18","slug":"10-tage-unter-8-titeln-update","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vogelwart.de\/index.php\/2007\/06\/21\/10-tage-unter-8-titeln-update\/","title":{"rendered":"10 Tage unter 8 Titeln: update"},"content":{"rendered":"<div align=\"justify\">\n<p>In L\u00fccken kann offenbar so einiges passieren. Wie man aus den Datumsangaben der Eintr\u00e4ge dieses Blogs ersehen kann, blieb es mir an allen Tagen des ersten Junidrittels verwehrt, diese Seite aktuell zu halten. Doch mitnichten liegt dies daran, dass nichts passiert ist &#8211; im Gegenteil. Von Madrid ging&#8217;s nochmals nach Westfalen, von Westfalen wieder nach Madrid, von dort in den Westerwald, nach Frankfurt und schlie\u00dflich nach London. Was genau ich hier und da und dort erlebte, versuche ich zwar knapp, doch auch angemessen zu berichten. Die Titel, deren Unterbau in den n\u00e4chsten Tagen vervollst\u00e4ndigt wird, sind:<\/p>\n<ul>\n<li>Katholischer Jahrestreff<\/li>\n<li>WG-Abschied<\/li>\n<li>Sommerforschungsplan<\/li>\n<li>Arbeitsabschied<\/li>\n<li>Richtiger Abschied<\/li>\n<li>Westerwalderholung<\/li>\n<li>Musikalische Perspektivsitzung<\/li>\n<li>Frankfurter Freunde<\/li>\n<\/ul>\n<p><i><\/i><\/p>\n<\/div>\n<div align=\"justify\"><\/div>\n<p><!--more--><\/p>\n<h3>1.-3. Juni: Katholischer Jahrestreff<\/h3>\n<p align=\"justify\">Mein erster Deutschlandaufenthalt dieses Monats brachte mich erneut ins Westf\u00e4lische, und zwar wie jedes Jahr zum <a href=\"http:\/\/www.cusanuswerk.de\/html\/akt\/fr_akt.html\">Jahrestreffen<\/a> des <a href=\"http:\/\/www.cusanuswerk.de\/\">Cusanuswerks<\/a>. Das Thema der diesj\u00e4hrigen Zusammenkunft aller Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie vieler Altcusanerinnen und Altcusaner war &quot;Global Governance&quot;. Was man sich unter diesem Begriff vorstellen kann, versuchte der Hauptredner, Prof. Dr. Hanns Maull von der Universit\u00e4t Trier in seinem Vortrag, der sich in der Tat vorwiegend ums Begriffliche drehte, zu er\u00f6rtern, was ihm zwar bedingt gelang, um dann jedoch zu betonen, dass ihm ein anderer Terminus aus verschiedenen Gr\u00fcnden besser gefalle. Jener Begriff ist mir jedoch inzwischen leider wieder entfallen. <\/p>\n<p align=\"justify\">Die drei H\u00f6hepunkte des Samstags waren f\u00fcr mich zum einen das Fu\u00dfballspiel, das zwischen der Mannschaft der Cusanuswerk-Gesch\u00e4ftsstelle (unterst\u00fctzt von zahlreichen Altcusanern, so auch von mir, wobei ich bei meiner Spielst\u00e4rke nicht gerade von Unterst\u00fctzung sprechen m\u00f6chte&#8230;) und der der Studierenden (Endergebnis: 2:7), die Chorproben unter der Leitung des gro\u00dfartigen Bernd Scharfenberger, sowie der traditionelle Ballabend, bei dem meine bescheidenen Tanzk\u00fcnste unter Beweis zu stellen es mir insbesondere mit Frau G. aus L. eine gro\u00dfe Freude war. <\/p>\n<p align=\"justify\">Die Nacht von Samstag auf Sonntag war wie \u00fcblich lang, Hausrotschwanz und Amsel sangen selbstredend beim Weg zur Bettruhe, welche folglich kurz blieb. Doch im Gegensatz zu vergangenen Jahren gelang es mir w\u00e4hrend der inhaltlichen Einheit am Sonntagmorgen diesmal leichthin, nicht Morpheus&#8217; Armen anheimzufallen. (Wobei ich der Richtigkeit halber feststellen muss, dass beim letztj\u00e4hrigen Jubil\u00e4umsfestvortrag des Altcusaners und Bundestagspr\u00e4sidenten Norbert Lammert ich ebenfalls ohne Schwierigkeiten wachzubleiben im Stande war.) In diesem Jahr war der inhaltliche Hauptpunkt am fr\u00fchen Sonntag eine Podiumsdiskussion mit dem Titel &quot;Auf dem Weg nach Heiligendamm &#8211; Erwartungen an den G8-Gipfel 2007&quot;. Dies war nicht nur eine konzeptionell gute Idee, vielmehr gelang es der Moderatorin, ebenfalls Altcusanerin und Chefredakteurin des Rundfunks Berlin-Brandenburg, Claudia Nothelle, die Diskussion kontrovers, inhaltlich gehaltvoll und gleichsam unterhaltsam zu gestalten. Einig waren sich, bei sonst kaum \u00fcberbr\u00fcckbar scheinenden Konsequenzen, indessen alle Diskussionsteilnehmer, so m\u00f6chte ich durchaus subjektiv zusammenfassen, dass der Megagipfel wie seine Megacontrabegleitung als Inszenierungen sondergleichen aufgefasst werden d\u00fcrfen, deren Stattfinden bzw. Fortf\u00fchrung von au\u00dferordentlicher Fragw\u00fcrdigkeit sind. Der geistliche Schlusspunkt des Jahrestreffens war der gemeinsame Gottesdienst mit einem neuen Gesicht am Altar: Dr. Rainer Hagencord zelebrierte die rundum gelungene Festmesse als neuer geistlicher Rektor des Cusanuswerks, zum Gelingen trug ma\u00dfgeblich der Chor bei, in dessen tenoraler Fraktion ich zu mehr Unterst\u00fctzung beitragen konnte als beim sportlichen Ereignis auf dem Fu\u00dfballplatz. <\/p>\n<p align=\"justify\">Das Fazit der Tage in der westf\u00e4lischen Abgeschiedenheit Eringerfelds: Das (teils lange herbeigesehnte) Wiedersehen lieber Freundinnen und Freunde, die inhaltlich-politische Bereicherung sowie das Kontrastprogramm aus feiernder Ausgelassenheit und geistlicher Einkehr machen das Jahrestreffen der Bisch\u00f6flichen Studienf\u00f6rderung Cusanuswerk zu einem H\u00f6hepunkt des Jahres, den ich auch in den n\u00e4chsten Jahren nicht missen m\u00f6chte.<\/p>\n<h3>4. Juni: WG-Abschied<\/h3>\n<p align=\"justify\">Zu meinem WG-Abschied versuchte ich noch einmal meine bescheidenen F\u00e4higkeiten in der K\u00fcche zu beweisen. Und in der Tat waren meine Mitbewohner Omar, Riki und Richard sowie Omars Freund aus San Francisco, Bobbie, vom Schweinefilet in reichlich Sahneso\u00dfe recht angetan. Es war echt nett mit den Jungs! Unkompliziert, harmonisch, sympathisch. Was ich nicht vermissen werde, ist indessen mein Zimmer, welches mit seinen allenfalls 10 Quadratmetern nur Platz f\u00fcr Bett, Schrank und Stuhl bot und daher noch nicht einmal eine R\u00fcckzugsm\u00f6glichkeit bot, wenn ich mal in Ruhe am Laptop was arbeiten wollte&#8230;<\/p>\n<h3>5. Juni: Sommerforschungsplan<\/h3>\n<p align=\"justify\">Am Abend jenes Dienstags lud mein Madrid-Chef Miguel Ara\u00fajo mich unverhofft zu Tapas ein, um zu mit mir zu besprechen, wie ich am wissenschaftlich sinnvollsten meine Anwesenheit in Kopenhagen bzw. Abwesenheit aus Madrid zubringen sollte. Zu den sehr vielversprechenden Ergebnissen dieses Gespr\u00e4chs nur so viel: Wenn mir all das gelingt, was ich wir bei Tapas, Bier und Wein umrei\u00dfen konnten, neben den ohnehin geplanten Konferenzaufenthalten in Kalifornien und Mittelhessen, dann freue ich mich auf die Erweiterung meiner Liste der &quot;in preparation&quot;-Artikel ab dem Sp\u00e4tsommer. Doch man soll den Sommer ja bekanntlich nicht vor dem Sp\u00e4therbst zu loben versuchen&#8230;<\/p>\n<h3>6. Juni: Arbeitsabschied<\/h3>\n<p align=\"justify\">Obligatorisch und im Rahmen der hier angedeuteten Abschiedstrias der zweite Schritt war der Kneipengang mit den Kollegen nach Arbeitsende an meinem letzten Abend in Madrid. Wenn es auch nicht so feuchtfr\u00f6hlich, ausgelassen und tanzintensiv war wie an manch anderem Abend zuvor, so war es doch eine nette Sache.<\/p>\n<h3>7. Juni: Richtiger Abschied<\/h3>\n<p align=\"justify\">Ja, und am Donnerstag, dem 7. Juni machte ich mich dann mit ca. 3 Kubikmetern Gep\u00e4ck Richtung Westerwald auf. Viel mehr will ich auch gar nicht dazu schreiben, denn wenn man diesen ganzen Plunder mal einen Tag lang bei sehr sommerlichen Celsiusgraden durch die Gegend geschleppt hat, dann freut man sich, wenn man nicht mehr dran denken muss. Wohlbehalten kam ich dann nach ca. siebenst\u00fcndiger Reise am altbekannten Bahnhof in Au an der Sieg an, und zum Tagesausklang genoss ich ein feines Glas halbtrockenen Wei\u00dfweins mit den Eltern.<\/p>\n<h3>8. Juni: Westerwalderholung<\/h3>\n<h3>9. Juni: Musikalische Perspektivsitzung<\/h3>\n<h3>10. Juni: Frankfurter Freunde<\/h3><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In L\u00fccken kann offenbar so einiges passieren. Wie man aus den Datumsangaben der Eintr\u00e4ge dieses Blogs ersehen kann, blieb es mir an allen Tagen des ersten Junidrittels verwehrt, diese Seite aktuell zu halten. 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